Leistung, Ausgrenzung, Krise – Mit den Gewerkschaften gegen die AfD?

Die AfD und vor allem ihr marktradikaler Flügel stehen für die Kürzung oder Abschaffung grundlegender Arbeitnehmer_innenrechten, eine geringere Entlohnung von ohnehin schon Geringverdienenden, verlängerte Arbeitszeiten oder auch ein verminderte Urlaubsansprüche. Sie propagiert Eigenverantwortlichkeit und Leistungsideologie und unterscheidet z.B. zwischen „nützlicher“ und „nicht-nützlicher“ Migration. Laut wird darüber nachgedacht, z.B. das Wahlrecht an Produktivität und Leistung zu knüpfen.

Die letzten Wahlen haben aber gezeigt, dass die die AfD auch für Arbeiter_innen wählbar zu sein scheint. Offensichtlich schafft die AfD es, aus sozialen Fragen nationale zu machen und mit Themen wie „Standortvorteilen“ auch bei Gewerkschafter_innen vorhandene rechte
Einstellungen aufzugreifen.

Wir möchten daher in einem Podiumsgespräch mit Gewerkschaftsvertreter_innen diskutieren, was die Anknüpfungspunkte sein können mit Gewerkschaften gegen die AfD vorzugehen, aber auch, welche gewerkschaftlichen Positionen, die AfD aufgreifen kann und was es braucht um gegen rechte Einstellungen in Gewerkschaftskreisen anzugehen.

Gäste: Gabriel Riesner (HH), Jan Wilde (IG Metall HB), plus x

Die Podiumsdiskussion ist Teil einer Veranstaltungsreihe gegen die AfD im Vorfeld der Bremer Bürgerschaftswahl im Mai 2015.

 

Termindaten:

  • 23.03.2015 18:00 · Gewerkschaftshaus, Bahnhofsplatz 22-28, Bremen, Deutschland