Buy Buy St. Pauli – über die Kämpfe um die Esso-Häuser
„einfach dokumentieren, was hier tagtäglich passiert und denen, die hier wohnen, eine stimme geben“
Mit diesem Ziel trat das Filmteam – bestehend aus Irene Bude, Olaf Sobczak und Steffen Jörg – im Jahr 2009 an, um in seinem ersten Film „Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzverweisen“ den Wandel des berühmten Rotlichtviertels zu dokumentieren
Den stadtpolitischen Auseinandersetzungen und Debatten sind die Filmemacher_innen seitdem dicht auf den Fersen geblieben: In ihrer Langzeitdokumentation „buy buy st. pauli“ begleiten sie den Kampf der Bewohner_innen der Esso-Häuser und ihrer Unterstützer_innen. Sie haben zahlreiche Demonstrationen gefilmt, waren bei subversiven Aktionen und Brushmobs dabei, haben Stadtteilversammlungen dokumentiert und Einblicke in liebevoll eingerichtete Wohnzimmer eingefangen – bis zum Packen der Umzugskartons. Dabei will der Film wichtige Fragen stellen: War der Abriss wirklich unvermeidbar? Soll Kaputtbesitzen mit maßgeschneiderten Bebauungsplänen belohnt werden? Zu Wort kommen nicht nur Aktivist_innen der Initiative Esso-Häuser sowie Bewohner_innen, Nachbar_innen und Gewerbetreibende, sondern auch die Politik, Investoren und eine Stararchitektin.
Ein Film von Irene Bude, Olaf Sobczak und Steffen Jörg, D 2014, 86 min.
www.buybuy-stpauli.de
Eintrittspreis: € 7 (mit Gildepaß € 6) Reservierung unter: 069-5970845
***
Filmreihe „Wem gehört die Stadt?“
Frankfurt und die Rhein-Main-Region erleben seit einigen Jahren einen wahren Immobilienboom. Die Folgen sind bekannt: Die Mieten steigen und Bewohner_innen mit niedrigem oder mittlerem Einkommen werden verdrängt, während laufend mehr Luxuswohnungen und Appartementkomplexe entstehen. Gleichzeitig unternimmt die Stadtpolitik wenig, um gegenzusteuern – im Gegenteil, die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft ABG-Holding arbeitet selbst profitorientiert und beteiligt sich an der Verknappung von günstigem Wohnraum.
Vor diesem Hintergrund zeigt die Filmreihe „Wem gehört die Stadt?“ vier Dokumentarfilme, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit aktuellen Entwicklungen in deutschen Städten beschäftigen. Thematisiert werden Neubauprojekte, Investorenpläne oder die Verdrängung von Mieter_innen ebenso wie kreativer Protest, hartnäckiger Widerstand und Stadtplanung „von unten“. Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit mit anwesenden Filmemacher_innen sowie Betroffenen, Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen aus Frankfurt und der Region zu diskutieren.
Die Kampagne „Eine Stadt für Alle! Wem gehört die ABG?“ wird von Aktiven aus stadtpolitischen Initiativen, Stadtteilgruppen, Mieterorganisationen etc. getragen. Sie ist offen zum Mitmachen und langfristig angelegt. Wir informieren und wir planen Aktionen. Wir organisieren uns, um zu bleiben: In unseren Wohnungen, in unseren Stadtteilen, in unserer Stadt, in unserer Region.
www.stadt-fuer-alle.net
Termindaten:
- 04.11.2015 18:00 · Mal Seh'n Kino, Adlerflychtstr. 6, Deutschland
„einfach dokumentieren, was hier tagtäglich passiert und denen, die hier wohnen, eine stimme geben“
Mit diesem Ziel trat das Filmteam – bestehend aus Irene Bude, Olaf Sobczak und Steffen Jörg – im Jahr 2009 an, um in seinem ersten Film „Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzverweisen“ den Wandel des berühmten Rotlichtviertels zu dokumentieren
Den stadtpolitischen Auseinandersetzungen und Debatten sind die Filmemacher_innen seitdem dicht auf den Fersen geblieben: In ihrer Langzeitdokumentation „buy buy st. pauli“ begleiten sie den Kampf der Bewohner_innen der Esso-Häuser und ihrer Unterstützer_innen. Sie haben zahlreiche Demonstrationen gefilmt, waren bei subversiven Aktionen und Brushmobs dabei, haben Stadtteilversammlungen dokumentiert und Einblicke in liebevoll eingerichtete Wohnzimmer eingefangen – bis zum Packen der Umzugskartons. Dabei will der Film wichtige Fragen stellen: War der Abriss wirklich unvermeidbar? Soll Kaputtbesitzen mit maßgeschneiderten Bebauungsplänen belohnt werden? Zu Wort kommen nicht nur Aktivist_innen der Initiative Esso-Häuser sowie Bewohner_innen, Nachbar_innen und Gewerbetreibende, sondern auch die Politik, Investoren und eine Stararchitektin.
Ein Film von Irene Bude, Olaf Sobczak und Steffen Jörg, D 2014, 86 min.
www.buybuy-stpauli.de
Eintrittspreis: € 7 (mit Gildepaß € 6) Reservierung unter: 069-5970845
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Filmreihe „Wem gehört die Stadt?“
Frankfurt und die Rhein-Main-Region erleben seit einigen Jahren einen wahren Immobilienboom. Die Folgen sind bekannt: Die Mieten steigen und Bewohner_innen mit niedrigem oder mittlerem Einkommen werden verdrängt, während laufend mehr Luxuswohnungen und Appartementkomplexe entstehen. Gleichzeitig unternimmt die Stadtpolitik wenig, um gegenzusteuern – im Gegenteil, die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft ABG-Holding arbeitet selbst profitorientiert und beteiligt sich an der Verknappung von günstigem Wohnraum.
Vor diesem Hintergrund zeigt die Filmreihe „Wem gehört die Stadt?“ vier Dokumentarfilme, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit aktuellen Entwicklungen in deutschen Städten beschäftigen. Thematisiert werden Neubauprojekte, Investorenpläne oder die Verdrängung von Mieter_innen ebenso wie kreativer Protest, hartnäckiger Widerstand und Stadtplanung „von unten“. Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit mit anwesenden Filmemacher_innen sowie Betroffenen, Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen aus Frankfurt und der Region zu diskutieren.
Die Kampagne „Eine Stadt für Alle! Wem gehört die ABG?“ wird von Aktiven aus stadtpolitischen Initiativen, Stadtteilgruppen, Mieterorganisationen etc. getragen. Sie ist offen zum Mitmachen und langfristig angelegt. Wir informieren und wir planen Aktionen. Wir organisieren uns, um zu bleiben: In unseren Wohnungen, in unseren Stadtteilen, in unserer Stadt, in unserer Region.
www.stadt-fuer-alle.net
Termindaten:
- 04.11.2015 18:00 · Mal Seh'n Kino, Adlerflychtstr. 6, Deutschland