Vom Älterwerden und politisch Dabeibleiben
Es scheint, als seien linke Bewegungen seit Jahrzehnten in Deutschland vornehmlich Jugendbewegungen. Spätestens Anfang 30 steigen die meisten aus. Was aber ist mit denen, die »dabei geblieben« sind? In knapp 30 Interviews geht das Buch »dabei geblieben« der Frage auf den Grund, was diejenigen Aktivist*innen bewegt, die auch mit Mitte 40 bis 60 noch auf die Straße gehen, Aktionen planen, in Kollektiven leben und arbeiten oder auf vielen anderen Wegen ihre radikale Kritik an den Verhältnissen ausdrücken. Die Interviewten blicken auf ihr Leben und erzählen, wie alles angefangen hat, woran sie verzweifelt sind, was sie ermutigt oder wie sie mit Frust umgehen.
Sind Job und Familie wirklich Gründe, um den Einsatz für eine radikal andere, bessere Welt aufzugeben? Oder berühren eine*n die Fragen des politischen Alltagsaktivismus mit zunehmenden Alter weniger? Kann eine radikale Linke nur im Vollzeitaktivismus existieren? Welche Formen und Strukturen braucht es, um rebellisch gemeinsam und miteinander älter zu werden?
Wir wollen den Besuch von Rehzi Malzahn und ihre Buchvorstellung zum Anlass nehmen diese und andere damit verbundenen Fragen zu diskutieren. Wie sehen die verschiedenen Ansätze des 'dabei bleibens' aus und wie kann es uns besser gelingen, generationenübergreifend voneinander zu lernen, zusammenzuarbeiten und letztlich die Verhältnisse zum tanzen zu bringen?
(Veranstaltung der interventionistischen Linken Berlin in Kooperation mit der Regenbogenfabrik)Termindaten:
- 30.03.2016 17:00 · Kinosaal der Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, Berlin, Deutschland
Es scheint, als seien linke Bewegungen seit Jahrzehnten in Deutschland vornehmlich Jugendbewegungen. Spätestens Anfang 30 steigen die meisten aus. Was aber ist mit denen, die »dabei geblieben« sind? In knapp 30 Interviews geht das Buch »dabei geblieben« der Frage auf den Grund, was diejenigen Aktivist*innen bewegt, die auch mit Mitte 40 bis 60 noch auf die Straße gehen, Aktionen planen, in Kollektiven leben und arbeiten oder auf vielen anderen Wegen ihre radikale Kritik an den Verhältnissen ausdrücken. Die Interviewten blicken auf ihr Leben und erzählen, wie alles angefangen hat, woran sie verzweifelt sind, was sie ermutigt oder wie sie mit Frust umgehen.
Sind Job und Familie wirklich Gründe, um den Einsatz für eine radikal andere, bessere Welt aufzugeben? Oder berühren eine*n die Fragen des politischen Alltagsaktivismus mit zunehmenden Alter weniger? Kann eine radikale Linke nur im Vollzeitaktivismus existieren? Welche Formen und Strukturen braucht es, um rebellisch gemeinsam und miteinander älter zu werden?
Wir wollen den Besuch von Rehzi Malzahn und ihre Buchvorstellung zum Anlass nehmen diese und andere damit verbundenen Fragen zu diskutieren. Wie sehen die verschiedenen Ansätze des 'dabei bleibens' aus und wie kann es uns besser gelingen, generationenübergreifend voneinander zu lernen, zusammenzuarbeiten und letztlich die Verhältnisse zum tanzen zu bringen?
(Veranstaltung der interventionistischen Linken Berlin in Kooperation mit der Regenbogenfabrik)Termindaten:
- 30.03.2016 17:00 · Kinosaal der Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, Berlin, Deutschland