Basisdemokratische Linke publiziert Dossier über Kontakte der JA-​Strukturen in Göttingen und Umgebung zur extremen Rechten

BL

Um in Anbetracht der kommenden Bundestags– und vor allem Landtagswahlen noch einmal auf die Umtriebe von hiesigen Strukturen der Jungen Alternative aufmerksam zu machen, hat die Basisdemokratische Linke Göttingen heute zu diesem Thema ein Dossier publiziert. Da es wahrscheinlich ist, dass die AfD, die Mutterpartei der Jungen Alternativen in die Parlamente gewählt wird, erscheint es notwendig die Verbindung der betreffenden AkteurInnen zur Neonaziszene aufzuzeigen. Eine Sprecherin der Basisdemokratischen Linken dazu: „In dem Dossier wird auf die prominentesten AkteurInnen in Göttingen und Umgebung eingegangen und ihr Kontakt zur radikalen Rechten beschrieben. Dabei wird offensichtlich, dass die Junge Alternative keinen Hehl aus ihrer rechtsradikalen Ideologie macht. Da die AfD selbst keinerlei Anstalten zeigt dagegen vorzugehen oder dies zu kritisieren, kann außerdem davon ausgegangen werden dass sie mit den Aktivitäten ihrer Jugendorganisation d‘accord geht. So ist auch eine Distanzierung im Wahlkampf von rechtsradikalen Strömungen wie der Identitären Bewegung, dem völkischen Flügel der Partei und gewaltbereiten Neonazis nicht mehr möglich.
Lest das Dossier, macht euch stark und kommt heute Abend zum Protest gegen die AfD-​Wahlkampfveranstaltung in Northeim! Sexismus, Rassismus und Nationalismus sind für uns keine Alternative!“

Zum Dossier: https://www.inventati.org/blgoe/beta/2017/09/22/burschis-identitaere-neonazis-die-junge-alternative-in-suedniedersachsen-ein-dossier